Dienstag, 20. Mai 2008

Nutzung von Google Tools und Google-Anwendungen

Wie ich finde, mal wieder eine interessante Blogparade. Alexander Liebrecht von Internetblogger fragt bei seiner Blogparade nach der Nutzung von Google Anwendungen. Dabei stellt er folgende konkreten Fragen, die man bis zum 30. Juni beantworten kann:

1. Nutzt ihr überhaupt Google-Tools und wenn nicht, warum nicht und wenn ja, aus welchen Gründen?
Was mich bei Google-Tools fasziniert, dass Google über einen Account eine ganze Reihe Anwendungen zur Verfügung stellt. Man loggt sich einmalig ein und ist für die nächste Anwendung registriert. Mit den Tools, die ich wirklich nutze, bin ich zu einem großen Teil zufrieden, weil sie sich für mich als zuverlässig erwiesen haben. Das ganze erinnert an eine Office Suite, halt nur umfangreicher und fürs Web zusammengestellt.

2. Welche Vorteile und Nachteile ergeben sich dabei?
Ein Vorteil ist, für Null Euro ein Bündel Websoftware zu bekommen, ohne ein wirklich technisch versierter User sein zu müssen. Der Nachteil ist selbsterklärend. Wenn man nahezu alles von einem Anbieter hat, ist das nie gut. Man macht sich zu abhängig.

3. Welche Tools sind es im Einzelnen mit Kurzerklärung und eurem Nutzungsumfang?
Ich bin Google-Suche, Blogger, Feedburner, Google-Mail und Analytics User und das täglich. Alle anderen Anwendungen nutze ich gar nicht oder nur sporadisch. Meinen Calendar habe ich erst kürzlich entsorgt, da ich keine Lust habe, dass meine Privatdaten zu irgendwelchen "internen" Zwecken missbraucht werden. Da gibts andere, privatere Möglichkeiten.

4. Was muss noch bei den Google-Tools verbessert werden?
Viele Anwendungen befinden sich aus meiner Sicht entweder in einem sehr frühen oder Beta Stadium, daher nutze ich sie nicht. Bei den Blogger Blogs vermisse ich z.B. einen Trackback-Client, der einfach zu einer Blogsoftware dazu gehört. Oder ein echtes Tagcloud Widget. Also habe ich dazu Java-Skripte selbst geschrieben, um die Defizite auszugleichen und die Software zu ergänzen.

5. Kann ein Webmaster/Blogger sich ausschliesslich auf Google-Tools verlassen?
Niemals würde ich mich ausschließlich auf Google-Tools verlassen. Auch hier ist der Grund die Abhängigkeit von nur einem Anbieter.

6. Eure 3 favorisierende Google-Tools und Anwendungen?
Google-Suche, Blogger, Analytics.

2 Kommentare:

oldman hat gesagt…

Es ist ja verlockend, was Google alles anbietet. Regelmäßig nutze ich eigentlich nur die Suche; das Notizbuch habe ich mal eine zeitlang genutzt.
Bin aber mit der Zeit aber skeptischer geworden, da ich Google nicht zu viel über mich selbst 'verraten' will.
Geld für Software habe ich schon ewig nicht mehr ausgegeben, da ich Linux-User bin.
Praktisch ist der Zugriff 'von wo auch immer', aber im Zeitalter von Laptops und Subnotebooks entspannt sich das auch - da habe ich alles dabei.

Alex hat gesagt…

Hallo Georg,

einen interessanten Artikel hast du nun auch zu dieser Blogparade verfasst und ich lese mir immer wieder gerne verschiedene Äußerungen und Ansichten zum Thema Google und Co. durch.

Es haben bisher ca. 12 Blogs teilgenommen und etwas Zeit bis zum 30. Juni ist noch, dann werde alle Blogs namentlich erwähnen:).

Ich selbst nutze Google mehr und mehr, ausser Kalender, Google Desktop, Blogger jetzt nicht mehr, und ein paar andere wie Scholar etc. ebenso nicht.

Google-Suche wird meinerseits, wenn ich permanent am PC arbeite, stündlich und minutenmässig benutzt.

Dass du dir den Tag-Cloud selbst realisiert hast, das finde ich klasse. Diese Option fehlt nach wie vor im Blogger und G. bemüht sich nicht mal darum. Obwohl man dadurch vielleicht mehr interessierte Blogger gewinnen könnte, zumindest auf Anfangsbasis.

Grüsse...

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